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Der 2. Nautic-Mühle-Cup im Jahr 2007

Die erste Wiederholung war so erfogreich wie die Premiere, die Veranstaltung ist ein weiteres Highlight im Regattakalender des YCW

Der YCW dankt den „Sponsoren des Mühle-Cups 2007“

zum Video des Mühle-Cups 2007


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Der erste Mühle-Cup im Jahr 2006

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg

Der YCW dankt den „Sponsoren des Mühle-Cups 2006“

zum Video des Mühle-Cups


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Der Yachtclub Weiden und die Jugend-Europameisterschaft 1976

Dank unseres Seglers Maxi Einöder kann der Yachtclub Weiden an alte Zeiten anknüpfen.

In den Jahren 1976 und 1977 richtete der Yachtclub Weiden, damals die 420er-Hochburg Bayerns, die bayerischen Jugend-Bestenermittlung in dieser Klasse aus. Diese Bestenermittlung war der Vorläufer der Bayerischen Jugendmeisterschaft.
Die beiden erstplazierten Teams vom Yachtclub Weiden qualifizierten sich dabei für die Junioren-Europameisterschaft.
Nachfolgend ein Zeitungsartikel, der über diese Veranstaltung berichtet.



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An Land basteln und dann die Wellen "lesen"

Weidener Maxi Einöder fährt zu den Jugend-Europameisterschaften im Segeln - Harte Qualifikation - Studieren nahe am Wasser



Weiden. (mr) So hat's der Hackl Schorsch auch gemacht. An seinen Schlitten ließ der mehrfache Olympiasieger im Rodeln eigentlich - nur sich selbst. Maxi Einöder lacht, als er den Vergleich hört. "Naja ganz so ist's bei mir nicht", sagt der Blondschopf. "aber ich bastel schon viel an meinem Boot herum." Im Garten, in der Garage oder am Ufer. Maxi Einöder segelt seit der Zeit, als er eingeschult wurde. "Über meine Eltern bin ich zu diesem Sport gekommen", erzählt er. Mitglied im Yachtclub Weiden ist er schon von Geburt an.
Jetzt am Brücklsee
Angefangen hat alles in der so genannten Opti-Klasse, der Gruppierung für die Schüler. Damals noch auf dem Süßenloher Weiher bei Altenstadt. Jetzt hat der Yachtclub (etwa 300 Mitglieder) mit Vorsitzendem Karl-Hans Reichelt, der Maxi die ersten Segel-Kniffe beibrachte, sein Domizil am Brücklsee nahe Schwandorf. Dort segelt der 17-Jährige auch noch ab und an. Für seine Ambitionen reicht es aber nicht mehr. Denn Ende Juli fährt Maxi zur Jugend-Europameisterschaft in Estartit, einem Mittelmeerörtchen unterhalb von Barcelona.

"Es war ein Riesenaufwand, sich dafür zu qualifizieren", blickt der junge Weidener zurück. Vier Vor-Regatten hatte er erfolgreich zu bestehen, um einer der zwölf Deutschen zu sein, die in Spanien in der Europe-Klasse an den Start gehen werden. Dann wird er wieder im Boot mit dem großen Segel wagemutig über dem Wasser liegen und die Wellen "lesen". Dabei ist er aber durchaus realistisch: "Große Chancen rechne ich mir nicht aus, ich bin zum ersten Mal dabei." Auch könne er die Gegner nicht einschätzen, "aber traditionell sind die Dänen, Spanier und Franzosen stark".

Absolutes Neuland betritt er aber nicht, bei großen Regatten war er schon öfter dabei. Kiel, Warnemünde, natürlich der Gardasee oder auch Izola in Slowenien stehen immer wieder auf dem Reiseplan. Manchmal auch mit seiner vier Jahre älteren Schwester Silvia, die genauso gut mit Wind und Wellen umgehen kann. In den Ferien bricht der Zwölftklässler am Kepler-Gymnasium zu den großen Gewässern auf. "Bei uns hier ist ja windmäßig nicht viel los." Der "Böhmische" reicht einfach nicht zum Segeln.
Feste Trainingsgruppe
In Kiel und anderswo kann er auch in einer festen Trainingsgruppe an sich feilen. Acht Leute leitet der Düsseldorfer Lars Kriener an. Zu lernen gibt's noch einiges. Aber richtig bierernst geht es auch nicht zu. Maxi: "Wenn es nur um den Erfolg ginge, würde es auch keinen Spaß machen. Segeln ist auch nicht ein und alles für mich."

Er fährt gern Ski, geht ins Fitness- und Konditionstraining und spielt beim TB Weiden Volleyball. Und er tüftelt viel am Computer rum, entwirft auch Websites. "Ich bin schon gut ausgelastet", sagt er lächelnd, schließlich soll er nächstes Jahr auch noch das Abitur bauen. Danach will er studieren. "Irgendetwas mit Computer", sagt er. "Und irgendwo am Wasser." Natürlich möchte er Hobby und Studium verbinden. Nach dem Abi will er erst einmal am Gardasee bei einer Segelschule arbeiten: "Das hat man mir schon angeboten."
Europe nicht olympisch
Maxi freut sich auch, dass das Segeln jetzt einen höheren Stellenwert in der Sportwelt hat. Etwa durch die Live-Übertragungen vom America's Cup. Oder auch von Olympia. Für ihn ist das Treffen der großen Sportler-Familie aus aller Welt aber kein Ziel. "Die Europe-Klasse ist nicht olympisch." Allerdings gibt es dort in der Seniorenklasse Weltmeisterschaften. Und für die würde es sich auch lohnen, viel am eigenen Boot rumzubasteln.

Bericht aus "Der neue Tag" vom 6.7.06
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Fahrrinne zum Kran gebaggert

Keine Probleme mehr für Eisbrecher und ähnliche Boote mit großem Tiefgang

Wie sehr hatten wir uns den Eisbrecher auf unserer Webcam-Seite gewöhnt, der im tiefsten Winter den Steg bewachte. Aber nun kann auch dieses Boot ins wohlverdiente Winterlager gebracht werden, wenn die Segelsaison zu Ende geht, da nun mittels Bagger die Fahrrinne zum Kran auf ein vernünftiges Maß gebracht wurde...




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Saisonstart 2006:

Ansegeln um den Hans-Hoffmann-Pokal

Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes: Schmuddelwetter, kühle Temperaturen und wenig Wind waren angesagt! Entsprechend missgelaunt fuhr so mancher am Sonntagvormittag an den Brückelsee, um die erste Regatta des Jahres zu bestreiten. Man hatte sich schon so lange darauf gefreut und nun dieses bescheidene Wetter!
Trotzdem trafen sich die Segler von 6 Optis und 17 größeren Boote im Vereinsheim. Petrus hatte dann auch ein Einsehen: Zuerst kam die Sonne, dann auch ein akzeptabler, am Sonntag sogar toller Wind. Wettfahrtleiter Tomy legte am Samstag einen Dreieckskurs aus und am Sonntag Up and Down.
Erstmals startete Yardstick II vor I. Fand ich gut. Dadurch entstand ein geballtes Feld. Und mittendrin die Optis.
Nachfolgend ein paar Bilder dieses gelungenen Saisonauftakts.
Und ich wurde nicht letzter!

Der Verfasser









































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„Rock am Murner See“ am Pfingstsamstag

Auch am YCW ging dieses Großereignis nicht spurlos vorüber. Die Stimmung in dem mit über 2000 Personen besetzten Zelt kochte. Viele Besucher waren mit Bussen angereist, um die „Spider Murphy Gang“ zu hören.



YCW-Mitglieder bekamen die Musiker aber schon vor ihrem Liveauftritt zu Gesicht, denn das Clubheim diente der Band als Umkleide- und Erholungsbereich. Selbstverständlich reihten sie sich zu einem Erinnerungsfoto auf.



Albert Höfner kam ins Schwärmen, als er die Musiker sah, deren Lieder er früher bei jedem Auftritt spielte.
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Mitten in der Nacht haben mich meine Eltern aus dem Bett gezerrt um (am Sonntag!!) pünktlich um halb sieben in Weiden am neuen Rathaus den Bus zur eintägigen Pragfahrt des Yachtclubs zu besteigen. Gut 30 Teilnehmer, meist Erwachsene, haben sich unter der perfekten Organisation von Richard Einsporn und seinem Helfer, Vorstand Karl-Hans Reichl, eingefunden. Ich habe mich mit den einzigen Teilnehmern der Jugend, Matthias und Melly, sowie Saskia ganz nach hinten verdrückt und die Fahrt mit dem neuen schneeweißen Bus (noch ohne weithin sichtbare Reklame, was uns später fast zum Verhängnis wurde) der Fam. Bäumler genossen. Unsere Küchenfee Christine Maier versorgte uns mit heißen Würsteln und frischen Brezen. In Prag hielt sich der Himmel bedeckt und es war …kalt. So durften wir uns durch eine mehrstündige und sehr interessante Stadtführung über den Hradschin und die Karlsbrücke bis hin zum „U-Fleku“ die Füße heißlaufen. Dom und Kirchen kamen auch nicht zu kurz, da zu dem 4-köpfigen, mit Richard befreundeten Stadtführerteam auch 2 junge Geistliche gehörten, die am Nachmittag extra für unsere Truppe eine kurze Messe abhielten. Karl-Hans und Richard mussten Ihnen dabei assistieren und das nach so einigen Schnäpsen und dunklen Bieren vom Fass beim Mittagessen!!!
Nachmittags hatten wir auch Gelegenheit zur Erkundung der Läden in der Hauptgeschäftsstraße und an dem Angebot sowie den Preisen wurde einem deutlich, dass Prag doch eine Weltstadt ist. Und zwar eine Weltstadt mit Herz, wie bei der Wachablösung einer der Paradesoldaten, die ja nur kerzengerade schreiten und blicken dürfen, verdeutlichte. Er verdrehte nämlich für uns alle erkennbar nicht nur die Augen sondern gleich den ganzen Kopf nach unserer Saskia!!! Bei der Heimfahrt fiel der geplante Besuch in der Pilsener Brauerei aus, da diese geschlossen hatte. Gott-sei-Dank, so konnten wir Richard überreden, noch an einem riesigen Einkaufszentrum zu stoppen. Insgesamt war der Tag sehr interessant und durch gute Planung ein voller Erfolg! Nachfolgend ein paar Eindrücke der Stadt für die Daheimgebliebenen.


Maxi Einöder















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Vorstandschaft wurde wiedergewählt

Nur wenig Veränderung in der neuen Vorstandschaft

Die Vorstandschaft des Yachtclub Weiden wurde am 3.3.2001 in allen Positionen einstimmig gewählt. Neuer Ausbildungsleiter wurde Horst Buchmann. Peter Schwarzmeier steht weiterhin zur Verfügung und wurde neuer Beisitzer für den scheidenden Josef Schosser, welcher aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl antrat.
Eine Veränderung gab es auch bei den Kassenrevisoren. Margot Hauer und Franz Blaschzok stellten sich nicht mehr zur Wahl. Neue Revisoren wurden Dr. Horst Vogel und Jochen Lemberger.
Als neue Jugendsprecherin wurde Jana Einsporn tags zuvor von der Yachtclub-Jugend gewählt.



Alte und neue Vorstandschaftsmitglieder mit Ehrengästen

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Saisonabschlußfeier 2000 außerordentlich gut besucht

Das Schützenheim war fast zu klein


Volles Haus bei der Feier



Die Erstplatzierten der Clubmeisterschaft mit den beiden Vorsitzenden und dem Sportwart



Für 10, 20 oder 25 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt



Die erfolgreichen Jugendlichen des Jahres 2000



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Die Karpfenregatta 2000 aus der Vogelperspektive


Anflug auf das Seenland aus Nordwest



Die Optis vor dem ersten Start



Blick auf unser Gelände, rechts hinten die Optiflotte



Blick nach Norden, im Hintergrund der Murner See


Die Bilder wurden uns von unserem Mitglied Ulf Neumann, dem Vorsitzenden des Schleppdrachen- und Hängegleiterverein Oberpfalz, zur Verfügung gestellt.





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Richtfest und Regen

oder auch "Zur rechten Zeit ein Dach überm Kopf"
Nach langer Hitze kam der Regen. Doch das Richtfest konnte bereits im Trocknen gefeiert werden. Nebst vielen Rednern kam auch endlich der Shanty-Chor wieder zum Einsatz.

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Phasen des Hausbaus

Vom Fundament zum Rohbau in einer Woche



Das Fundament



Die Unermüdlichen



Schon aus der Ferne zu erkennen (Bilder vom 29.Juni 2000)



Überwältigt vom Baufortschritt



Seeblick



Das Clubgelände nimmt Gestalt an




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Grundsteinlegung

Bei herrlichem Wetter fand am 15. April 2000 die Grundsteinlegung für das neue Vereinsheim statt





Eine große Zahl an Mitgliedern und Gästen fand sich bei herrlichem Frühlingswetter am Gelände ein.



1. Vorsitzender Karl-Hans Reichl, 2. Vorsitzender Hans Hofmann und Architekt Hans Kneidl füllen unter sachkundiger Anleitung von Oberbürgermeister Hans Schröpf die Urne mit Urkunden, Tageszeitungen und Geldstücken.



Karl-Hans Reichl bei der Arbeit.



Hans Schröpf, der Oberbürgermeister der Stadt Weiden, in Aktion.



Die Grundsteinlegung ist vollbracht.


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Saisonabschlußfeier 1999

Kurzweiliger Abend mit Dias, Preisverleihung, Ehrungen vor vollem Haus





Der große Saal des Weidener Schützenheims war voll, als 1.Vorsitzender Karl-Hans Reichl die Anwesenden begrüßte.



Seit 20 Jahren im Verein und immer noch aktiv : Karl Bogner



Auch die Jugendwartin Evi Einöder ist wird für 20 Jahre Vereinsmitgliedschaft vom 1.Vorsitzenden mit der Ehrennadel ausgezeichnet.



Jubilare und Vorsitzende
(v.l.n.r.: 2.Vorsitzender Hans Hofmann, Karl Bogner, Evi Einöder, 1.Vorsitzender Karl-Hans Reichl)
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Segeln am Brückelsee unter Weidener Flagge

Stegtaufe und erste Flaggenparade



Das Gelände am Brückelsee nimmt Gestalt an. Am 26. Juni 1999 wurde der erste Schwimmsteg durch den 1.Vorsitzenden Karl-Hans Reichl getauft und in Betrieb genommen. Anschließend wurde erstmalig am neuen Revier die Flaggenparade durchgeführt. Als nächstes Projekt wird der Zaunbau vorangetrieben, auch die Errichtung des Vereinsheims noch in diesem Jahr erscheint nicht mehr utopisch.
Treibende Kraft beim Aufbau ist Oberbootsmann Karl Rauh. Was er mit Unterstützung durch Schwager und zwei Söhne anpackt, gelingt mit tatkräftiger Hilfe weiterer Vereinsmitglieder innerhalb kürzester Zeit.
Doch nicht nur bei der Arbeit leisten die Mitglieder des YCW ihren Beitrag. Bei dem anschließenden Sommernachtsfest, dieses Jahr noch ohne Lampionssegeln, zeigten sie, daß auch Geselligkeit im Verein groß geschrieben wird. Und so feierten sie bis weit in die Nacht, bis gegen 3.00 Uhr morgens auch die eifrigsten Mitglieder " die Segel strichen".


Erste Flaggenparade am Brückelsee:
Beifall aller Anwesenden brandete auf, nachdem deutsche Flagge, bayerische Flagge, die Flagge der Stadt Weiden und zuletzt die Vereinsflagge gehisst waren.


Der "harte Kern" des YCW's (v.l.n.r.: 1.Vorsitzender Karl-Hans Reichl, Oberbootsmann Karl Rauh und Schatzmeister Heinrich Sparrer)


Die erste Bewährungsprobe für den Schwimmsteg:
Der Ansturm der Besucher bei der Stegtaufe konnte den Schwimmsteg nicht zum Sinken bringen. Dieser erfolgreich bestandene "Belastungstest" beweist die solide Bauweise des Oberbootsmanns. Genauso stabil wird der Steg den weiteren Belastungen trotzen.


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Die Geschichte des YCW

Der Umzug an den Brückelsee (von Thomas Sparrer/2.5.99)

Im 25ten Jahr des Bestehens des Yachtclub Weidens zeichnete sich endgültig ab, daß die Verpächterin des Heimatgewässers "Süßenloher Weiher" den auslaufenden Pachtvertrag nicht verlängern wollte. Notgedrungen machte sich die Vorstandschaft unter der Führung von Karl-Hans Reichl auf die Suche nach einem geeigneten Revier. Es sollte nahe genug bei Weiden liegen und ausreichend Platz zum Segeln bieten. Nach langem Suchen, ausführlichen Diskussionen in der erweiterten Vorstandschaft und Kontakten mit Politik und Wirtschaft konkretisierten sich zwei Gewässer:

Für das erste Revier sprachen die räumliche Nähe zu Weiden, die auch ein Ansteuern während der Woche erleichtern würde. Außerdem war als Infrastruktur bereits das Vereinsheim der "Concordia" mit Duschen, Toiletten und nicht zuletzt mit dem Gasthaus vorhanden. Nachteilig war hier die sehr geringe Wasserfläche, die noch kleiner als die ohnehin knappe segelbare Fläche des Süßenloher Weihers ausfiel. Außerdem war weiterer Kiesabbau geplant.

Das zweite Revier zeichnete sich durch die Größe der Wasserfläche, der Vertragsform für das Clubgelände und durch die reizende landschaftliche Lage aus. An diesem See war nicht zu befürchten, daß auswärtige Segler beim Anblick irritiert fragen: "Und wo segeln wir Regatta?" - Außerdem wären die Segler nicht gezwungen, Strichlisten zu führen, um bei Regatten wegen der notwendigen Anzahl von 4 Runden und 3 Schleifen die Übersicht nicht zu verlieren. Negativ schlug hier zu Buche die Entfernung nach Weiden, wobei die Straßenanbindung über die Autobahn eine kurze Anreise ermöglicht.

Trotz aller Vor- und Nachteile der Reviere bemühte sich die Vorstandschaft um beide Gewässer, wobei die Erschließung des Pfaffenweihers keinen hohen finanziellen Aufwand erfordert hätte und somit zwei Reviere genutzt werden hätten können. Bedauerlicherweise wurde erst am Tag der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 26.5.1998 die horrende finanzielle Vorstellung des Gewässerverpächters des Pfaffenweihers bekannt. Eine überwältigende Mehrheit der anwesenden Mitglieder stimmten für einen Pachtvertrag für den Brückelsee und lehnten weitere Verhandlungen für das Revier in Hütten ab. Der Jugendsprecher ergriff das Wort für die nicht stimmberechtigte Jugend und machte deutlich, daß der regattasportbegeisterte Nachwuchs des YCWs geschlossen hinter der Forderung nach einem wettkampffähigen Gewässer, d.h. dem Brückelsee steht.

Mit diesem Votum der Mitglieder führte die Vorstandschaft dann weitere Gespräche bezüglich des Pachtvertrags am Brückelsee. Im Frühjahr 1999 konnte endgültig der Pachtvertrag mit einer Laufzeit von vorerst 50 Jahren abgeschlossen werden, das Gelände wurde vermessen und bis zur Erteilung der Baugenehmigung ermöglichte ein provisorischer Steg den Zugang zum Gewässer.

Und so kam es, daß nach weiteren Verhandlungen am 1. Mai 1999 am Brückelsee der provisorische Segelbetrieb aufgenommen wurde. Besonders hervorgetan hat sich an diesem historischen Tag wieder die Jugend, die damit bewiesen hat, daß deren Aussage anläßlich der Mitgliederversammlung zugunsten des Brückelsees wirklich kein leeres Gerede war.

Nachfolgend ermöglicht eine Fotomontage der drei relevanten Gewässer eine Vorstellung, wieviel interessanter das Segeln am 10mal so großen Brückelsee im Vergleich zu Pfaffenweiher und Süßenloher Weiher sein muß.

Bild 1: Fotomontage Brückelsee mit Gelände des YCWs - Murner See / Süßenloher Weiher / Pfaffenweiher